Krystia Basil: Der Himmel ist grenzenlos

illustriert von: Laura Borràs, erschienen bei: minedition, ab 3 Jahren

Vielfaltskriterien:

Familienkonstellationen, politische Gewalt

KIMI-Faktor:

Dieses Buch gibt Kindern den Mut mit auf den Weg, durch die Kraft der Gedanken, Grenzen zu sprengen. Es zeigt, dass es sinnvoll ist, Widersinniges zu hinterfragen und aufzubegehren.

Inhalt: Arturo schaut sich auf Landkarten besonders gerne die dicken Linien an, die zeigen, wo sich zwei Länder treffen – so als würden sich die Länder umarmen. Aber seine Mutter erklärt ihm, dass dies Grenzen sind, die Menschen daran hindern können, in andere Länder zu gelangen. Arturos Vater und sein Bruder sind auf der anderen Seite einer solchen Linie; er kann sie nicht treffen und vermisst sie. Er möchte so gern den Grenzzaun überwinden und träumt davon, sich durch einen Spalt im Zaun zu quetschen, sich unter dem Zaun durchzugraben oder eine Brücke über die Grenzlinie zu finden. Auch über das Meer kann er nicht zu seinem Bruder gelangen, denn er kann nicht schwimmen. Er fragt sich, wozu Grenzen überhaupt da sind, und er träumt von einem Land ohne Grenzen. Irgendwann, diese Gewissheit fühlt er, wird er mit Vater und Bruder wieder vereint sein, denn er hat den Himmel ganz genau angeschaut und dort nicht eine einzige Grenze gefunden. Eine bewegend erzählte und einfühlsam illustrierte Geschichte von einem kleinen Jungen, der nicht versteht, wozu Grenzen gut sein sollen.

Jurystimme:

„Die Freiheit des Himmels steht in Analogie zur Freiheit des eigenen Denkens.“

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