Anna Becker: Die beste Bahn meines Lebens

illustriert von: Oliviea Vieweg, erschienen bei; Beltz & Gelberg, ab 11 Jahren

Vielfaltskriterien:

Familienformen, LRS, Freundschaft, Mobbing, erste Liebe, Geschlechter-Rollen

KIMI-Faktor:

Nicht nur ein schöner erster Jugendroman über die vorsichtige Annäherung an die erste Liebe aus zwei Perspektiven, sondern auch eine sehr einfühlsame Schilderung davon, was eine ausgeprägte Lese-Rechtschreibschwäche bedeutet. Und ein tolles Buch über Mobbing und Freundschaft. Gut zu lesen und eindrücklich.

Inhalt: Jan ist 13 und gerade mit seiner großen Familie umgezogen. Nebenan wohnt alleine mit ihrem Vater die gleichaltrige Flo, deren Huhn immer in Jans Garten flüchtet, was ein erstes Treffen mit sich bringt. Jan ist sofort von ihrer ruppigen Art und ihren roten Haaren beeindruckt, und nach den Ferien finden sie sich in der gleichen Klasse wieder. Aber da ist auch Linus, Flos Exfreund, der Jan von Beginn an mobbt. Auch im Schwimmverein trifft er auf Linus. Jans Hauptproblem aber ist seine ausgeprägte LRS, die er verheimlicht. In der Therapie lernt er, damit umzugehen. Jans Tagebuch und Flos Grafiken stehen nebeneinander, beides dokumentiert den Stand ihrer Beziehung. Linus wird immer feindseliger Jan gegenüber und fliegt sogar aus der Schule, Jan und Linus prügeln sich um Flo. Am Ende aber wird alles gut, Jan hat den Mut, seine LRS einzugestehen, siegt beim Schwimmwettbewerb, Jan und Flo gehen zusammen schwimmen – und küssen sich zum allerersten Mal.

Jurystimme: „Ein Roman, der die erste Liebe einfühlsam und zerbrechlich aus zweierlei Perspektiven erzählt.“

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