Steve Tasane: Junge ohne Namen

erschienen bei: Fischer Sauerländer, ab 12 Jahren

KIMI-Faktor:

Das Buch erzählt nüchtern, wie das Leben in einem Flüchtlingslager ist.

Inhalt: Kind A, Kind E und Kind I, so nennen sie uns, weil wir nicht nachweisen können, wie wir richtig heißen. Ich bin Kind I. I hat weder seine Familie in der Nähe noch hat er Papiere, das Einzige, was er hat, ist ein Buchstabe, I. Er lebt in einem Camp für Flüchtlinge, und als minderjähriger ohne Eltern gehört er zu den Flüchtlingen, deren Zukunft am unsichersten ist. Doch die Kinder im Camp halten zusammen. Und I hofft irgendwann seine Familie wiederzusehen, auf einen neuen Namen oder sogar einen Platz im Leben. Charity ist eine der Helferinnen. In ihrem Bus ist einer der sichersten Orte für die Kinder im Lager. Als das Lager geräumt wird, verlieren die Kinder alles. Doch in dem Verlust finden sie sich endgültig als Gemeinschaft zusammen.

Jurystimme: „Durch die Erzählung des kindlichen Protagonisten wird man in seine Geschichte hineingezogen, so sehr, dass man sich darin sieht, wie man die Hand des Kindes nimmt und es aus dem Lager begleitet.“

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