Dashka Slater: Bus 57

erschienen bei: Loewe, ab 14 Jahren

Vielfaltsmerkmale:

Vielfältige Gender-Identitäten, Erfahrung mit Armut in der Familie, People of Color, soziale Disparitäten

KIMI-Faktor:

Der Jugendroman beleuchtet soziale Unterschiede zwischen Menschen verschiedener Hautfarbe, Probleme im Justiz- und Gesundheitssystem und die Akzeptanz von gender-queeren Menschen. Und obwohl er in Kalifornien spielt und die beschriebenen Umstände nicht eins zu eins auf alle Gesellschaften übertragen werden können, besitzt vieles darin auch hierzulande Relevanz und regt zur Reflexion über die eigene Gesellschaft an.

Inhalt: Sasha und Richard leben beide in der selben Stadt, aber in zwei sehr unterschiedlichen Welten. Sasha ist weiß, gender-queer und besucht eine Privatschule. Richard ist schwarz, aus einer sozial schwächeren Familie und ist schon öfters mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Der einzige Berührungspunkt, den die beiden Jugendlichen haben, ist die Fahrt im Bus 57, während der etwas passiert, das das Leben aller Beteiligten gründlich verändert: Richard fühlt sich durch Sashas exzentrische Erscheinung provoziert und zündet dessen Rock an. Sasha landet im Krankenhaus, Richard im Knast.

Jurystimme:

‚‚Es gibt kein schwarzweiß, es gibt viele Nuancen dazwischen, was Hautfarbe, Sexualität und Moral angeht.’’

„Ich wusste gar nicht, wie viele Begriffe es für Gender und Geschlechtszugehörigkeit gibt. Ich habe das erste Mal neu über meine Sexualität nachgedacht.“

„Brauchen wir wirklich neue Personalpronomen für Menschen, die weder sie noch er sind?“

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