Enne Koens: Ich bin Vincent und ich habe keine Angst

illustriert von: Maartje Kuiper, erschienen bei; Gerstenber, ab 9 Jahren

Vielfaltskriterien:

Menschen mit Mobbing- und Ausgrenzungserfahrungen, Freundschaft zwischen unterschiedlichen Persönlichkeiten

KIMI-Faktor:

Der Kinderroman thematisiert auf einfühlsame Art und Weise das Thema Mobbing in der Schule. Mit dem Protagonisten Vincent bietet die Geschichte eine Figur, mit der sich Kinder und Jugendliche in ähnlichen Situationen identifizieren können, und sie schafft Mut und Hoffnung und vermittelt die Wichtigkeit von Freundschaft.

Inhalt:

Der 11-jährige Vincent ist klug, begabt, fantasievoll, verträumt und vieles mehr. Leider ist er auch das Opfer von täglichen Peinigungen. Denn Vincent wird in der Schule gemobbt. Er versteckt sich in der großen Pause, rennt nach dem Unterricht nach Hause und hofft von seinen Peinigern nicht erwischt zu werden. Doch oft gelingt ihm das nicht. Dann landet er im Dreck und seine Brotdose im Müll. Zu Hause geht es ihm besser. Da kann er sich um sein Survival-Kit kümmern und bekommt Trost von seinen imaginären Tierfreunden. Erst als Jacqueline, genannt ‚‚Jacke‘‘, in seine Klasse kommt und sich mit ihm anfreundet, schöpft Vincent Hoffnung auf Besserung. Jacke hat in Brasilien gewohnt, spricht mehrere Sprachen, spielt Gitarre und ist einfach cool.

Als eine Klassenfahrt ansteht, versucht sich Vincent davor zu drücken. Vergeblich. Und wie erwartet eskaliert die Situation und Vincent flüchtet sich in den Wald, wo er mit Hilfe seiner Überlebensausrüstung verschwinden will. Als ihn Jacke in seinem Versteck aufspürt und er sich ihr anvertraut, schöpft er Mut und verliert die Angst vor seinen Peinigern.

Jurystimme:

‚‚Der kluge und nachdenkliche Vincent hat keine Freunde und wird schlimm gemobbt. Er zieht sich zurück und versucht irgendwie zu überleben. Ein wichtiges Buch über Mobbing und Ausgrenzung.‘‘

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