Jutta Nymphius: Sigurd und die starken Frauen – Eine Wikingergeschichte

illustriert von: Volker Fredrich, erschienen bei: Tulipan, ab 4 Jahren

Vielfaltskriterien:

Geschlechterrollen, Geschlechteridentität

KIMI-Faktor:

Dieses Bilderbuch beinhaltet eine gesellschaftliche Utopie: Unabhängig vom Geschlecht wäre die Welt eine bessere, wenn jede*r ihre/seine Neigungen und Fähigkeiten leben könnte. Das Buch stellt Rollenbilder auf den Kopf und führt sie so ad absurdum.

Inhalt: Verkehrte Welt bei den Wikingern: Die Männer machen die Feld- und Hausarbeit, ziehen die Kinder groß und bleiben zuhause, wenn die Frauen aufs Meer hinausfahren und Abenteuer erleben und mit reicher Beute nach Hause zurückkehren. Als die Frauen mal wieder unterwegs sind, tauchen Berserker auf und überfallen das Dorf. Die listigen Männer aber klauen ihnen ihre Waffen und vertreiben sie damit. Mit dadurch gestärktem Selbstbewusstsein sagen sie ihren Frauen bei deren Rückkehr, dass sie auch mal die Welt sehen wollen! Bei einer ehrlichen Aussprache kommt heraus, dass manche Männer gern kochen und sich um die Kinder kümmern, manche Frauen allerdings würden das auch gern machen. Am Ende darf dann jede*r das machen, was sie/er am liebsten möchte und was sie/er am besten kann.

Jurystimme: „Dieses Buch sollte Grundlage jeder Geschlechterdebatte werden.“

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