Giancarlo Macrì & Carolina Zanotti: Die Mauer: Eine Parabel

illustriert von: Elisa Vallarino, erschienen bei: 360 Grad, ab 5 Jahre

Vielfaltskriterien:

Pluralität, Vorurteile überwinden

KIMI-Faktor:

Das Buch zeigt am Lernprozess desjenigen, der es eigentlich wissen müsste, auf sehr sinnenfällige Weise, dass nur eine vielfältige Gesellschaft funktionsfähig und damit ‚vollständig‘ ist.

Inhalt: Eines Tages bemerkt der König, dass er nicht mehr das Reich der Blauen, sondern eine knallbunte Gesellschaft regiert. Mit der Vielfalt der Menschen wird es ihm „zu bunt“. Er sondert die Blauen aus und lässt die Bunten wegschicken. Als er eine Mauer bauen will, stellt er allerdings fest, dass er dafür auf die Maurerkünste der Roten angewiesen ist. Als er die Anlage neuer Gärten befiehlt, muss er die Grünen zurückholen. Für neue Brunnen braucht er die Hellblauen, für neue Wege die Grauen, für die Erforschung des Himmels die Lilafarbenen – und so weiter. Nachdem er fast alle Bunten hat heimholen müssen, wird es ihm plötzlich mit der Mauer zu eng. Er beschließt, die Mauer einreißen zu lassen. Nun freut sich der König über sein buntes Königreich, für das er die besten Entscheidungen getroffen zu haben glaubt. Die ausfaltbare Mauer aus Pappe, die zur rechten Zeit auftaucht und wieder verschwindet, teilt eine bunte Gesellschaft, die von Mauro Sacco und Elisa Vallarino durch zwar ähnliche, aber eben doch unverwechselbare farbige Fingerabdrücke in ihrer Vielfalt in Erscheinung tritt.

Jurystimme: „Einfach und konsequent illustriert, zeigt das Kinderbuch, warum Vielfalt selbstverständlich ist.“

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